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Notruf 112Ärztlicher Dienst 1830
SzentgyörgyvölgyGemeindeverwaltung
Der Kirchturm von Szentgyörgyvölgy über den Bäumen, davor eine sommerliche Wiese

Westungarn · Am Rand des Őrség

Szentgyörgyvölgy

Wer von den Hügeln her kommt, erblickt zuerst den Kirchturm und erst danach die Dächer. So empfängt unser Dorf seit achthundert Jahren jeden, der ankommt — und das Tor steht immer offen.

Unser Dorf

Was das Tal
bewahrt hat

Unser Dorf trägt den Namen des heiligen Georg, jenes Ritters, der der Legende nach den Drachen bezwang. Seine Gestalt blickt auch von unserem Wappen zurück: ein gepanzerter Reiter zu Pferd, die Lanze in der Hand. Die erste Urkunde, in der unser Name steht, stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Seither hat sich vieles verändert, das Wesentliche aber ist geblieben: gepflegte Höfe, ein hölzerner Glockenturm, und dort, wo die Gärten enden, beginnt der Wald. Die Häuser drängen sich nicht, denn bei uns gab es immer Platz zum Atmen.

Wir sind nach wie vor ein lebendiges Dorf. Wir haben einen Laden, eine Bibliothek, eine Arztpraxis und ein Seniorenheim — und eine Gemeinschaft, die das Jahr gemeinsam füllt, vom Seniorentag bis zum Anzünden der Adventskerzen.

Das Wappen von Szentgyörgyvölgy: der heilige Georg zu Pferd im Kampf mit dem Drachen

Das Gemeindewappen: St. Georg und der Drache,
dahinter die beiden Dorfkirchen.

Komitat
Komitat Zala
Bezirk
Bezirk Lenti
Postleitzahl
8975
Vorwahl
92
Koordinaten
é. sz. 46° 43′ 34″
k. h. 16° 24′ 31″

Sehenswertes

Wo sich der Blick nach oben lohnt

Der Kirchturm über den Bäumen im Sommergrün

Das bekannteste Gebäude des Dorfes. Im Inneren empfängt den Besucher eine bemalte hölzerne Kassettendecke, eine der schönsten im Őrség: jede Tafel ein eigenes kleines Bild, mit Blumen, Sternen und Ranken. Es ist die Arbeit von Dorfbewohnern, entstanden mit einer Geduld, die heute kaum noch jemand aufbringt. Wer eintritt, bemerkt zuerst die Stille und erst danach die Farben.

Für Gäste

Die Wege hier
haben es nicht eilig

Wälder, Wiesen, Bachufer — und Wege, auf denen einem den ganzen Vormittag niemand begegnet. Wer von hier zu Fuß oder mit dem Rad aufbricht, ist nach wenigen Kilometern schon nahe der slowenischen und der österreichischen Grenze.