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Notruf 112Ärztlicher Dienst 1830
SzentgyörgyvölgyGemeindeverwaltung

Sehenswertes

Wofür es sich lohnt anzuhalten

Nach Szentgyörgyvölgy kommen keine Massen, und wer dennoch herfindet, nimmt meist zwei Dinge mit: die Erinnerung an eine bemalte Decke und jene Stille, die anderswo selten geworden ist.

Der Kirchturm von Szentgyörgyvölgy im Sommer, zwischen Bäumen und Wiese

Bemalte Kassettendecke

Reformierte Kirche

Das bekannteste Gebäude des Dorfes. Im Inneren empfängt den Besucher eine bemalte hölzerne Kassettendecke, eine der schönsten im Őrség: jede Tafel ein eigenes kleines Bild, mit Blumen, Sternen und Ranken. Es ist die Arbeit von Dorfbewohnern, entstanden mit einer Geduld, die heute kaum noch jemand aufbringt. Wer eintritt, bemerkt zuerst die Stille und erst danach die Farben.

Für einen Besuch der Kirchen fragen Sie am besten vorab im Gemeindeamt oder im Gemeindehaus nach — sie sind nicht durchgehend besetzt.

Ein Gang durchs Dorf

Kirchen, Denkmäler, Gedenkstätten

Namensgeber des Dorfes

St.-Georgs-Kirche

Die katholische Kirche trägt den Namen jenes Heiligen, nach dem auch das Dorf benannt ist. Ihr Turm ist schon weit jenseits der Hügel zu sehen — er ist der weiße Punkt, den jeder Ankommende zuerst erblickt.

Öffentliche Skulptur

St. Georg und der Drache

Unser Wappen, aus dem Schild getreten: der Ritter zu Pferd und der Drache. Es ist dieselbe Szene, aus der auch der Name des Dorfes erwuchs.

Gedenkstätte

Denkmal für die Vertriebenen

Ein stiller Zeuge mitten im Dorf. Er erinnert an jene, die von hier fortgebracht wurden, und daran, dass die Nähe zur Grenze nicht immer Offenheit bedeutete.

Lokales Erbe

Wer hier arbeitet

Unsere Vergangenheit lebt nicht nur in Gebäuden fort. In den Händen zweier Meister nimmt sie noch immer Gestalt an — der eine arbeitet in Holz und Stein, der andere in Ton.

Bildhauer

János Béres

Ein Bildhauer mit Wurzeln in Szentgyörgyvölgy, der in Holz und Stein arbeitet.

Töpfer, Meister der Volkskunst

Rezső Csótár

Die lebendige Tradition der Zalaer Töpferei: auf der Scheibe gedrehte Gefäße, die dieselbe Formensprache weitertragen, die einst in jeder Küche hier in Gebrauch war. „Meister der Volkskunst“ ist Ungarns höchste Auszeichnung für traditionelles Handwerk.